Eierschalensollbruchstellenverursacher

Seit eine frustrierte Hausfrau den “Eierköpfer” erfand, war die Idee geboren. Doch diese fürwahr nützliche Erfindung für den Alltag und Frühstückstisch brauchte noch sehr lange, bis sie auch massenkonform wurde. Als Küchenhilfe gibt es  den Eierschalensollbruchstellenverursacher schon sehr lange, aber erst die Sendung “Bauer sucht Frau” machte den praktischen Helfer über die Küchen Deutschlands hinaus berühmt.  Mindestens den klangvollen Namen kennt inzwischen jeder.

Was ist das überhaupt?

Ein Eierschalensollbruchstellenverursacher ist eine Küchenhilfe, die Ihnen dabei hilft, ein sauber aufgeschnittenes Frühstücksei zu zaubern. Er besteht aus einem langen Metallstab, der auf der unteren Seite eine Glocke und am oberen Ende eine Zierkugel besitzt. In der Glocke ist eine dünne Klinge angebracht. Auf dem Stab befindet sich eine Kugel, meist aus Stahl, die nach oben und unten gleiten kann.

Vom Aussehen ähnelt der Eierschalenbrecher stark dem Kerzenlöscher, dürfte aber in den Küchenshops eher bei “Essen und Trinken” stehen als bei Accessoires wie Kerzen.

Wie funktioniert’s?

Nehmen Sie den Stab mit der Glocke in die Hand und setzen Sie es auf Ihr Frühstücksei. Halten Sie den Stab nach oben und ziehen Sie nun die bewegliche Kugel bis zur Zierkugel hoch. Dann lassen Sie die  Kugel fallen – et voilà, Ihr Frühstücksei ist offen. Die Zierkugel muss keine Kugel sein. Sie dient lediglich als – wie der Name schon sagt – Zierde und vor allem als Endstück Ihrer pfiffigen Küchenhilfe. Genauso gut könnten Sie ein Zierde in Eiform oder als Fußball ans Ende anbringen. Wichtig ist die Kugel, die sich zwischen Endstück und Glocke befindet. Sie löst den Effekt aus, der die Eier punktuell schneidet.

Eierschalensollbruchstellenverursacher

Der Clack beim Eierschalensollbruchstellenverursacher

Durch die Erschütterung, die sich durch das Heruntersausen der Kugel ergibt, vibriert die Glocke und das scharfe Innenteil erzeugt einen präzisen Riss in die Eierschale. Der beliebte “Clack” entsteht. Das Geräusch kommt von der gebrochenen Eierschale. Beliebt ist der Clack vor alle,, weil zuerst das Geräusch und erst später der Riss wahrgenommen wird. Das “Clack” scheint also aus dem “Nichts” zu kommen.

Nach dem “Clack” wissen Sie, Ihr Ei ist bereit für den Eierbecher.

Gibt es Alternativen?

Die eingangs erwähnte Hausfrau hatte die oben genannte Methode damals noch nicht im Sinn. Vielmehr bestand ihr Eierköpfer aus einer Schere und einem Rundsägeblatt mit innenliegenden Zähnen. Die Schere diente als Halterung für das Sägeblatt. Das Sägeblatt wurde über das Ei gepackt, durch den Druck durch die Schere etwas zusammengedrückt und die Sägezähne köpften das Ei. 

Diese Methode ist auch heute noch gängig und zu erwerben. Die gegenwärtigen Eierköpfer sehen dem alten Modell noch immer sehr ähnlich. Entweder ist die Halterung in Scherenform gestaltet oder zwei Drucktasten auf dem Eierschalentrenner ersetzen die Schere.

Woraus bestehen die Eierschalensollbruchstellenverursacher?

Der clevere Küchenhelfer im Haushalt  ist aus Edelstahl gefertigt, wobei das Endstück gern auch einmal aus Kunststoff oder sogar Kristall sein kann. Manche Hersteller verbinden Design und Funktionalität und machen aus der Zierkugel einen Salzstreuer. Sehr beliebt ist auch das Osterei aus Keramik, der Fußball aus Kunststoff oder der Holzkopf als Endstück. Die Endstücke können mal mehr oder mal weniger auffällig sein. Wichtig ist  nur, dass die eigentliche Funktion dadurch nicht beeinträchtigt wird – die Edelstahl-Kugel am Stab gerade heruntersausen zu lassen.

Der Eierschalensollbruchstellenverursacher ist mit seinen knapp 25 cm und 150 Gramm Eigengewicht ein nettes Giveaway und ist auch als kleines Geschenk auf Partys sehr beliebt, wie zum Beispiel Wichtelpartys im Dezember oder den Grillpartys im Sommer.